© Grund- und Mittelschule Hirschau
Grund- und Mittelschule Hirschau

Schule verabschiedet engagierte

Pädagogen in Ruhestand

Eigentlich ist es an der Hirschauer Schule gute Tradition, dass sich die ganze Schulfamilie zu einer Feier versammelt, wenn verdiente Lehrkräfte verabschiedet werden. Das Corona-Virus sorgte dafür, dass dies heuer anders war. Wegen der Hygienevorschriften kamen nur das Lehrerkollegium, Rektor a.D. Hans Meindl und Konrektor a.D. Josef Schmaußer im Schulgarten zusammen, um Lehrer Alois Feyrer und Fachlehrerin Irmgard Luber alles Gute für ihren Ruhestand und Lehramtsanwärterin Judith Kalb für den Einsatz an ihrer neuen Schule zu wünschen. Zum Bedauern aller konnten weder Kinder noch Eltern teilnehmen. Daher überbrachte Rektorin Birgit Härtl den Dank und die Grüße des Elternbeirats und seiner Vorsitzenden Jentry Meißner sowie deren Geschenke an die scheidenden Lehrkräfte. Ihre Ansprache machte deutlich, dass Lehrer Alois Feyrer eine große Lücke hinterlässt. Er begann seinen Dienst 1977 an der Pestalozzi-Grundschule in Sulzbach-Rosenberg. Nach Einsätzen in den Landkreisen Nürnberger Land und Neustadt/WN sowie in Vilseck kam er 1995 nach Hirschau, wo er 25 Jahre als Klassenleiter in den Jahrgangsstufen 1/2 und 3/4 eingesetzt war. Keine andere Klassenlehrkraft kann so viele Dienstjahre an der Hirschauer Schule vorweisen. Außerdem, so Rektorin Härtl, sei Feyrer der Lehrer, der am längsten eine Kombiklasse im Landkreis geführt hat. „Zehn Jahre sind Rekord!“ Dass die Rektorin ihre Rede mit dem Zitat „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“ begann, war kein Zufall. Sie nannte Alois Feyrer „den Musikfachmann der Schule, der diese lange Jahre nach innen wie nach außen geprägt hat.“ Mit seinen Musikgruppen und dem Schülerchor habe er das Schulleben stark bereichert, Schulfeiern und Gottesdienste umrahmt und z.B. das Musical „Der Regenbogenfisch“ aufgeführt, in das die gesamte Schule eingebunden war. Außerhalb der Schule sei er mit den Kindern 15 Jahre lang beim „Lebendigen Adventskalender“ aufgetreten und habe mehrfach bei der Eröffnung des Hirschauer Weihnachtsmarktes mitgewirkt. Mit den Solidaritätsläufen zugunsten von Misereor und die Projekthilfe Dr. Luppa habe er das soziale Engagement der Kinder gefördert. Ihm sei es nicht nur um das Vermitteln von Wissen gegangen, habe bei den Schullandheimaufenthalten den Kindern auch Umgangsformen beigebracht. Als jahrelanger Systembetreuer habe er die Digitalisierung der Schule maßgeblich mit vorangebracht, die Jahresberichte erstellt und so das Schulleben dokumentiert. Die Kinder hätten bei ihm die Arbeit mit Laptops, smart-boards und iPads erlernt. Während der Corona-Zeit habe er beim Homeschooling erfolgreich Videounterricht praktiziert. Generell sei er nie müde geworden, Neues auszuprobieren. Rektorin Härtl habe ihn als stets höflichen, loyalen, bescheidenen und zuverlässigen Kollegen erlebt, der seine Aufgaben akkurat erledigt hat und auf den immer Verlass gewesen ist. Fachlehrerin Irmgard Luber habe nach dem 1982 in München abgelegten 1. Staatsexamen ihre ersten Schritte als Lehrkraft an der Hirschauer Schule noch unter Rektor Wenzel Mrasek gemacht. Von 1984 bis 1988 sei sie als mobile Reserve eingesetzt, von 1988 bis 1998 in Hahnbach tätig gewesen. Nach fünf Jahren Beurlaubung aus familienpolitischen Gründen sei sie 2003 an die Hirschauer Schule gekommen. Getreu dem ganzheitlichen Pestalozzi-Prinzip, bei den Kindern Kopf, Herz und Hand zu fördern, habe sie seither die Kinder an den Schulen in Hirschau und Ehenfeld im Fach EG unterrichtet und beide Schulhäuser regelmäßig geschmückt. Sie als Kollegin eine Bereicherung und dienstlich flexibel einsetzbar gewesen. Ihre Sprüche hätten oft für gute Laube im Kollegium gesorgt. Beiden Ruheständlern dankte Rektorin Härtl für ihr vorbildliches pädagogisches Engagement. Sie gab ihnen nicht nur gute Wünsche, sondern auch viele Ratschläge mit auf den Weg, wie sie die den neuen Lebensabschnitt gestalten könnten. Sie zitierte den Freizeitforscher Horst W. Opaschowski: „Wer eine Arbeit hinter sich hat, soll eine Aufgabe vor sich haben.“ Um ihnen das zu erleichtern, überreichte sie an Alois Feyrer und Irmgard Luber Gutscheine, die ihnen das Ausüben ihrer Hobbys erleichtern sollen. Für die ebenfalls ausscheidende Lehramtsanwärterin Judith Kalb gab es als Dankeschön einen Blumenstrauß und gute Wünsche für die weitere berufliche Zukunft. Alois Feyrer verabschiedete sich musikalisch. Er griff zu seinem Akkordeon, Fachlehrerin Regina Rester-Achhammer zur Trompete – und beide ließen eine flotte Polka erklingen. Förderlehrer Dieter Albrecht überraschte Alois Feyrer mit einem Film aus Bildern und Videos über seine „Golden and Glory Years“.
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Schule

verabschiedet

engagierte

Pädagogen in

Ruhestand

Eigentlich ist es an der Hirschauer Schule gute Tradition, dass sich die ganze Schulfamilie zu einer Feier versammelt, wenn verdiente Lehrkräfte verabschiedet werden. Das Corona-Virus sorgte dafür, dass dies heuer anders war. Wegen der Hygienevorschriften kamen nur das Lehrerkollegium, Rektor a.D. Hans Meindl und Konrektor a.D. Josef Schmaußer im Schulgarten zusammen, um Lehrer Alois Feyrer und Fachlehrerin Irmgard Luber alles Gute für ihren Ruhestand und Lehramtsanwärterin Judith Kalb für den Einsatz an ihrer neuen Schule zu wünschen. Zum Bedauern aller konnten weder Kinder noch Eltern teilnehmen. Daher überbrachte Rektorin Birgit Härtl den Dank und die Grüße des Elternbeirats und seiner Vorsitzenden Jentry Meißner sowie deren Geschenke an die scheidenden Lehrkräfte. Ihre Ansprache machte deutlich, dass Lehrer Alois Feyrer eine große Lücke hinterlässt. Er begann seinen Dienst 1977 an der Pestalozzi- Grundschule in Sulzbach-Rosenberg. Nach Einsätzen in den Landkreisen Nürnberger Land und Neustadt/WN sowie in Vilseck kam er 1995 nach Hirschau, wo er 25 Jahre als Klassenleiter in den Jahrgangsstufen 1/2 und 3/4 eingesetzt war. Keine andere Klassenlehrkraft kann so viele Dienstjahre an der Hirschauer Schule vorweisen. Außerdem, so Rektorin Härtl, sei Feyrer der Lehrer, der am längsten eine Kombiklasse im Landkreis geführt hat. „Zehn Jahre sind Rekord!“ Dass die Rektorin ihre Rede mit dem Zitat „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“ begann, war kein Zufall. Sie nannte Alois Feyrer „den Musikfachmann der Schule, der diese lange Jahre nach innen wie nach außen geprägt hat.“ Mit seinen Musikgruppen und dem Schülerchor habe er das Schulleben stark bereichert, Schulfeiern und Gottesdienste umrahmt und z.B. das Musical „Der Regenbogenfisch“ aufgeführt, in das die gesamte Schule eingebunden war. Außerhalb der Schule sei er mit den Kindern 15 Jahre lang beim „Lebendigen Adventskalender“ aufgetreten und habe mehrfach bei der Eröffnung des Hirschauer Weihnachtsmarktes mitgewirkt. Mit den Solidaritätsläufen zugunsten von Misereor und die Projekthilfe Dr. Luppa habe er das soziale Engagement der Kinder gefördert. Ihm sei es nicht nur um das Vermitteln von Wissen gegangen, habe bei den Schullandheimaufenthalten den Kindern auch Umgangsformen beigebracht. Als jahrelanger Systembetreuer habe er die Digitalisierung der Schule maßgeblich mit vorangebracht, die Jahresberichte erstellt und so das Schulleben dokumentiert. Die Kinder hätten bei ihm die Arbeit mit Laptops, smart-boards und iPads erlernt. Während der Corona-Zeit habe er beim Homeschooling erfolgreich Videounterricht praktiziert. Generell sei er nie müde geworden, Neues auszuprobieren. Rektorin Härtl habe ihn als stets höflichen, loyalen, bescheidenen und zuverlässigen Kollegen erlebt, der seine Aufgaben akkurat erledigt hat und auf den immer Verlass gewesen ist. Fachlehrerin Irmgard Luber habe nach dem 1982 in München abgelegten 1. Staatsexamen ihre ersten Schritte als Lehrkraft an der Hirschauer Schule noch unter Rektor Wenzel Mrasek gemacht. Von 1984 bis 1988 sei sie als mobile Reserve eingesetzt, von 1988 bis 1998 in Hahnbach tätig gewesen. Nach fünf Jahren Beurlaubung aus familienpolitischen Gründen sei sie 2003 an die Hirschauer Schule gekommen. Getreu dem ganzheitlichen Pestalozzi-Prinzip, bei den Kindern Kopf, Herz und Hand zu fördern, habe sie seither die Kinder an den Schulen in Hirschau und Ehenfeld im Fach EG unterrichtet und beide Schulhäuser regelmäßig geschmückt. Sie als Kollegin eine Bereicherung und dienstlich flexibel einsetzbar gewesen. Ihre Sprüche hätten oft für gute Laube im Kollegium gesorgt. Beiden Ruheständlern dankte Rektorin Härtl für ihr vorbildliches pädagogisches Engagement. Sie gab ihnen nicht nur gute Wünsche, sondern auch viele Ratschläge mit auf den Weg, wie sie die den neuen Lebensabschnitt gestalten könnten. Sie zitierte den Freizeitforscher Horst W. Opaschowski: „Wer eine Arbeit hinter sich hat, soll eine Aufgabe vor sich haben.“ Um ihnen das zu erleichtern, überreichte sie an Alois Feyrer und Irmgard Luber Gutscheine, die ihnen das Ausüben ihrer Hobbys erleichtern sollen. Für die ebenfalls ausscheidende Lehramtsanwärterin Judith Kalb gab es als Dankeschön einen Blumenstrauß und gute Wünsche für die weitere berufliche Zukunft. Alois Feyrer verabschiedete sich musikalisch. Er griff zu seinem Akkordeon, Fachlehrerin Regina Rester-Achhammer zur Trompete – und beide ließen eine flotte Polka erklingen. Förderlehrer Dieter Albrecht überraschte Alois Feyrer mit einem Film aus Bildern und Videos über seine „Golden and Glory Years“.