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Ellenlange Wunschliste für Schule
Rektor wäre schon über schrittweise
Verbesserungen am Gebäude froh - CSU-Fraktion vor Ort
Bei der CSU-Fraktion und ihrem Vorsitzenden Dr. Hans-Jürgen
Schönberger werfen die Haushaltsberatungen für 2011 bereits ihre Schatten
voraus. Eine Einrichtung, die den Christsozialen besonders am Herzen liegt, ist
die Grund- und Mittelschule, für deren Ausstattung die Stadt Hirschau als
Sachaufwandsträger zuständig ist. Um zu erfahren, wo der Schuh drückt, kamen
die CSUler jetzt zum Ortstermin. Rektor Hans Meindl und Hausmeister Josef Strobl
präsentierten beim Rundgang durch das Schulgebäude eine lange Wunschliste.
Meindl betonte, dass er schon zufrieden wäre, wenn schrittweise einige
Verbesserungen erfolgen könnten. Dafür, das sicherte Dr. Schönberger zu, könne
er auf die Unterstützung der CSU-Fraktion zählen.
Zugleich vertrat er die Auffassung, dass angesichts weiter rückläufiger Schülerzahlen
ein Gesamtkonzept für die Nutzung des Komplexes entwickelt werden müsse. Unter
Berücksichtigung des künftigen Raumbedarfs sollte man eine Generalsanierung
ins Auge fassen und überlegen, wie eventuell frei werdende Bauabschnitte
genutzt werden könnten.
Als großes Problem erachteten Schulleiter wie Hausmeister die Schulhausheizung.
Die Kesselwerte, so Josef Strobl, lägen bei 94 Prozent. Leider fehle es aber
immer noch an der notwendigen Zimmerregulierung und der Isolierung der
Heizungsrohre. Wünschenswert und vorteilhaft seien außerdem eine Isolierung
des Bodens unter dem Dach. Im Bauabschnitt III, in dem die Mittelschule
untergebracht ist, bräuchte man ferner neue Fenster, nicht nur wegen der Dämmung,
sondern auch aus Sicherheitsgründen, so die Verantwortlichen, im Bauabschnitt
II müssten die Geländer erhöht werden.
Enormen Sanierungsbedarf gebe es auch im Grundschultrakt. Die Gänge müssten
gestrichen und farblich neu gestaltet, die alten Rollschränke in den
Klassenzimmern ausgetauscht und die Schülergarderoben und Schuhablagen
"aufgemöbelt" werden.
Die Aula, die während der Mittagspause von den Kindern genutzt wird, die
Nachmittagsunterricht haben, sollte durch einheitliche Stühle und Tische
wohnlicher gemacht werden. Die farbliche Neugestaltung könnte im Zuge eines Schülerprojektes
realisiert werden, so der Vorschlag, problematisch seien weiterhin Beleuchtung
und Decke.

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