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Mit „Zottelhaube" den tiefen Sinn
von Märchen vermittelt
Frieder Kahlert und sein „Theater
Maskara" begeistert die Grundschulkinder aus Hirschau und Ehenfeld
„Es waren einmal ein König und eine Königin, die bekamen keine Kinder,
und darüber war die Königin so betrübt, dass sie kaum jemals eine frohe
Stunde hatte..." So wie dieses norwegische Märchen beginnen viele
Märchen. Doch die Art und Weise wie dieses Mal die Grundschulkinder der
Grundschule Ehenfeld und der Volkschule Hirschau ein Märchen präsentiert
bekamen, nämlich durch ein Einmanntheater „mit schalkhafter
Leichtigkeit" und wie es schöner nicht sein kann, begeisterte auch die
Lehrkräfte.
Seit 1986 begeistert Frieder Kahlert aus dem niederbayrischem Ortenburg mit
seinem Solotheater. Er entwickelte aus jahrelanger Bühnenerfahrung seinen
eigenen Stil und konnte schon viele verschiedene Projekte verwirklichen. Sein
„Theater Maskara" führt die alte Tradition der Comedia dell`arte fort
und erzählt Märchen für Jung und Alt. Mit den selbstgefertigten kunstvollen
Ledermasken schlüpft der Spieler in alle Rollen seiner Stücke, wechselt
blitzschnell Stimme und Körperhaltung und verleiht so jeder Figur ihren eigenen
Charakter. Kahlert agiert, erzählt, singt, tanzt, spielt Musik und bedient
allein die verschiedenen Bilder der Kulisse
Bei den verschiedenen Inszenierungen hält sich der Erzähler immer eng an
die Vorlagen. Wichtig sind dabei die Hintergründe der Geschichte. Er versucht
den tieferen Sinn des Märchens zu erfassen, um es dann mit viel Spaß und Witz
und voller Hingabe zu erzählen.
Mit dieser unverwechselbaren Erzähl- und Spielart Wörter zu Körpern,
Instrumente zu Requisiten. Es öffnen sich Bühnenräume, Klangräume,
Zeiträume. Der Zuschauer taucht ein in die Welt der Märchen. Die Kinder
freuten sich über den guten Ausgang des dargestellten Märchens und durften am
Ende der einstündigen Vorstellung noch Fragen stellen.
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