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Geschichte 2: Auf falscher Spur

von Maximilian Haas, Christina Luber, Sandra Schiffl, André Schuminetz

„Sind Sie vor der Schule?“ Jemand antwortete mit einem Ja am anderen Ende der Leitung. „Gut, dann eine neue Anweisung: Lassen Sie sich eine Ausrede einfallen und holen Sie den Sohn des Schuldirektors aus dem Klassenzimmer der 3a. Dann fahren Sie zum Bahnhof.“ Tüt. tüt, tüt...
Axel  schimpfte: „Mist, aufgelegt!“  Sprachlos schauten sich die vier  Knickerbocker an.  Lilo fand als Erste ihre Stimme wieder und meinte: „Das ist ein neuer Fall für uns.“

Plötzlich kam Frau Bauer , die Lehrerin von Dominik, schimpfend die Treppe runter: „Was tut ihr denn hier? Sofort in eure Klassenzimmer!“ Die Knickerbocker gingen bedrückt und ärgerlich in ihre Klassen.

Gleich nach der Schule trafen sie sich in der Eisdiele. Mit ihren Gedanken waren sie noch immer bei den Ereignissen des Vormittages. Lilo, das Superhirn der Bande, fing sofort an:   „An diesem Fall müssen wir dranbleiben, denn der Sohn des Direktors ist in Gefahr.“ „Dort, der dunkelrote Wagen! Schnell, schnappt euch eure Räder und hinterher!“, schrie Poppi. Mit voller Power verfolgten sie das Fahrzeug. Aber nach ungefähr 20 Minuten  waren Lilo, Poppi und Dominik k.o. und fielen zurück. Nur der Supersportler Axel fuhr noch dem roten Auto unauffällig hinterher. Die drei anderen Knickerbocker warteten keuchend am Marktplatz.  Nach einer Viertelstunde kehrte Axel zurück und rief außer Atem: „Sie sind Richtung Bahnhof unterwegs, aber der Sohn des Rektors war im Wagen nicht zu sehen.“ „Wisst ihr, wann der nächste Bus zum Bahnhof fährt?“, fragte Dominik. „In etwa fünf Minuten. Schließt eure Räder ab und lasst uns hier warten!“, schlug Poppi vor. Die Kinder warteten ungeduldig. Endlich bog der Bus um die Ecke. Unterwegs überlegten sie sich einen Plan. Kaum  waren die vier Knickerbocker am Bahnhof, sahen sie den  verdächtigen Wagen auf dem Parkplatz stehen. Lilo hatte eine Idee: „Lasst uns zu den Schließfächern gehen!“ Tatsächlich sahen sie dort die Frau mit der Schirmkappe, die aufgeregt  ein Schließfach zu öffnen probierte. Die  Superdetektive beobachteten die Frau, bis sie das Fach  aufbekommen hatte. Sie schauten verblüfft, als die Unbekannte einen Koffer  aus dem Fach holte. Die Frau öffnete ihn. Dabei konnten auch die Kinder einen Blick hineinwerfen. Sie staunten nicht schlecht, als sie einen funkelnden grünen Diamanten darin liegen sahen. Lilo flüsterte Axel ins Ohr: „Wir  müssen etwas unternehmen.“  „Ich habe eine Idee! Ich remple diese Frau von hinten an und du, Axel, schnappst dir den Koffer und rennst damit aufs Herrenklo“, sagte Dominik leise. „Poppi und ich rufen die Polizei“, flüsterte Lilo. Es passierte alles ganz schnell! Nachdem Axel den  Koffer an sich genommen hatte, hielt Dominik die Frau mit dem Polizeigriff fest. Da kam  auch schon  die Polizei mit den beiden Mädchen zu den Schließfächern. Einer der Polizeibeamten legte der Frau Handschellen an. „Wo ist denn jetzt der Diamant?“, fragte einer der Polizisten. Dominik holte Axel aus der Toilette. „Hier ist wirklich ein Diamant drin,“ meinte Axel fröhlich.
Die Polizisten  nahmen  auch den Mann fest, der im Auto wartete.

„Und was ist jetzt mit dem Sohn des Rektors?“, erinnerte Poppi. Die vier Knickerbocker erzählten alles den Polizisten. Wie sich herausstellte, lag der Junge schon seit einigen Tagen krank im Bett. Die geplante Entführung hatte also nicht stattgefunden.

Der Diamant stammte aus einem Einbruch bei einem wohlhabenden Juwelier. Die vier Knickerbocker wurden  hoch geehrt und standen am nächsten Tag in der Zeitung, natürlich auf der Titelseite.

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