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Der Tipp Nr. 4
für Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten und liebe Nachbarn und Nachbarinnen

Helfen Sie dem Kind beim Aussuchen,
aber bevormunden Sie es nicht!

Wir Erwachsenen wollen, dass Kinder etwas „Sinnvolles“ lesen, etwas, bei dem sie etwas „lernen“ können. Und deshalb bestimmen wir oft, was ein Kind lesen sollte.
Hand aufs Herz! Lesen wir selber (nur) solche Sachen?

Also: Lassen Sie Ihr Kind selber bestimmen, was es lesen will!

Helfen Sie ihm dabei, indem sie dem Kind Zeit lassen, das Richtige zu finden!  Schauen Sie das Angebot – wenn es erwünscht wird – mit dem Kind zusammen durch, lesen Sie den einen Teil des Textes halblaut vor, schauen Sie die Bilder an! Sie dürfen durchaus auch Ihre Meinung zu diesem Buch sagen.

Wenn Ihr Kind lieber allein aussucht, dann lassen sie es alleine stöbern! Lassen Sie aber auf jedem Fall dem Kind die Entscheidung! Akzeptieren Sie auch, wenn das Kind Ihrer Meinung nach „danebengreift“!

Ich denke, jeder von uns Erwachsenen hat Dinge gelesen, die nicht „wertvoll“ waren, bei denen wir nichts „gelernt“ haben, ziemlich sicher sogar Bücher, die kitschig waren. Wenn man auch anderes liest, dann schadet das nichts: Wie sollte man lernen zwischen guter Literatur und billigem Schund zu unterscheiden?