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Der Tipp Nr. 10 für Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten und liebe Nachbarn und Nachbarinnen

 

Je kleiner das Kind, je größer die Schrift!

 

Achten Sie bei der Auswahl der Bücher (sei es bei der Ausleihe, sei es beim Kauf) auch darauf, wie die Texte gedruckt sind!

Ungeübte Leser brauchen

  • überwiegend kurze Wörter,

  • kurze Sätze,

  • kurze Texte, die aber trotzdem nicht langweilig sein dürfen,

  • große klare Schrift, ähnlich der Fibelschrift,

  • Flatterdruck: die Zeile nicht vollständig gefüllt, sondern nur ein Satz oder nur ein zusammenhängender Satzteil pro Zeile,

  • keine Worttrennungen,

  • große Zeilenabstände,

  • wenig Text auf einer Seite,

  • viele Bilder.

Zum Glück gibt es in vielen guten Verlagen Bücher für Erstleser, die auf diese Weise gedruckt sind.

Bilderbücher sind für Erstleser dagegen oft nicht geeignet. Sie sind dafür gemacht, dass ein Erwachsener dem Kind vorliest. Deshalb ist dort die Schrift oft zu klein, steht zu viel Text auf einer Seite und die Buchstaben sind für Ungeübte nicht immer leicht zu lesen.

Bei geübteren Lesern darf sich dann der Text immer mehr dem gewohnten Schriftbild nähern bis hin zu „normalen Texten“.
Die Texte dürfen dann auch länger sein, die Bücher dicker.

Der Weg geht also

  • von Büchern mit einer einzigen kurzen Geschichte

  • über Bücher mit mehreren kurzen Geschichten

  • bis hin zu längeren Geschichten und umfangreicheren Textsammlungen.