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Drei Brände trafen die Hirschauer Bürger schwer

Die Kombiklasse 3/4 mit Klassenleiter Alois Feyrer und die 4. Klasse mit Konrektor Josef Schmaußer erkundeten mit ihren Klassen die Heimatstadt Hirschau. Mit Hausmeister Sepp Strobl, der sich als Stadtheimatpfleger seiner Heimatstadt leidenschaftlich verbunden fühlt, war schnell ein idealer Stadtführer gefunden. Um den SchülerInnen zu zeigen, was sich in den letzten 50 Jahren in ihrer Stadt alles verändert hat, zeigte Sepp Strobl vor Beginn der Führung mit einer Bildershow die früher und heute Situation. Die Mädchen und Buben staunten, was sich in der Innenstadt momentan tut (Marktplatzgestaltung) und was sich die letzten Jahrzehnte verändert hat.

Erste Station war der Platz, an dem einst das "Untere Tor" in Richtung Weiden gestanden hatte. Als das ehemalige Stadttor 1895 abgebrochen wurde, so erzählte der Stadtführer , kaufte es der damalige Brauereibesitzer Josef Vitus Dorfner, weil er die Steine brauchen konnte. Den über dem Toreingang eingemauerten  Hirschen ließ er aber vorsichtig herausbrechen und an der Westseite seines Gasthofes anbringen, wo man ihn noch heute bewundern kann.  Auf dem Weg weiter durch die Stadt blieb man vor der Gedenktafel stehen, die an den letzten großen Stadtbrand von 1926 erinnert, bei dem zehn Wohnhäuser abbrannten.

Besonders interessierte die Kinder die Schulsituation, bevor vor über 50 Jahren die jetzige Schule in der Josefstraße bezogen wurde. Sie fanden es ganz schön lustig, als der Stadtführer nördlich des Rathauses erklärte: "Wir stehen jetzt mitten im Klassenzimmer der alten Knabenschule."  Auf die Frage, ob von den jungen Teilnehmern der Tour denn jemand wüsste, dass oberhalb des Zifferblattes am Turm links und rechts die Namen derjenigen zu lesen sind, die nach der Bombardierung im April 1945 den Turm wieder instandsetzten, gab es allgemeines Kopfschütteln. Der Hirschauer Friedhof befand sich einst um die Kirche.

Der Prangerstein am Rathaus war einst Teil des mittelalterlichen Strafsystems. Man glaubte, dass man mit "Bloßstellen" die Menschen verändern oder bessern könne. Heimwärts ging es durch die Walkstraße. Sepp Strobl hatte bei der Vorbereitung ein romantisches Bild "seines" Schulweges gezeigt. Die Straße ist kaum wiederzuerkennen. Bei der alten Mühle blieb man stehen und konnte gar nicht glauben, wie eng die Straße bis 1965 war.

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Die Mädchen und Buben  fanden es ganz schön lustig, als  Sepp Strobl (links hinten)  erklärte:  "Wir stehen jetzt mitten im Klassenzimmer der alten Knabenschule."

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Die Kombiklasse 3/4 mit Klassenleiter Alois Feyrer  (rechts) und die 4. Klasse mit Konrektor Josef Schmaußer (links)  erkundeten mit ihren Klassen die Heimatstadt Hirschau.