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Mit vielen Aktivitäten die Klassengemeinschaft gestärkt

Kl. 4 der GS Hirschau mit erlebnisreichem Schullandheimaufenthalt in Gleißenberg

„Wir erleben hier so viel schöne Natur, und die anderen Kinder müssen im Klassenzimmer sitzen!“ Diese Aussage einer Schülerin der 4. Klasse der Grundschule Hirschau trifft den Nagel auf den Kopf. Die Mädchen und Buben der 4. Klasse der GS Hirschau erlebten mit  Lehramtsstudentin Lisamarie Hirmer und Klassenleiter KR Josef Schmaußer im Schullandheim Gleißenberg bei Furth im Wald erlebnisreiche und heitere Tage im Schullandheim Gleißenberg, am Rande des Bayerischen Waldes. Im Mittelpunkt der Aktivitäten standen das Kennenlernen, die Festigung der Gemeinschaft, das Erleben der Heimat über die Stadtgemeinde hinaus und vor allem Naturerfahrungen.

„Ich war noch nie so lange von meiner Mama weg!“, gestand ein Mädchen. Aber auch diese Erfahrung gehört zum „Erwachsenwerden“. Doch die meisten freuten sich nach dem Beziehen der Zimmer und der Einführung in die Hausordnung schon auf die ersten Aktivitäten, nämlich den Waldnachmittag. Bei traumhaftem Herbstwetter zogen die in vier Gruppen eingeteilten Kinder los und versuchten, die gestellten Aufgaben im Team zu erfüllen. So konnten die motivierten Mädchen und Buben ihre erworbenen Kenntnisse und Naturerfahrungen in der Praxis anwenden. Das machte den Kindern sichtlich viel Freude. Kleine Preise waren die Belohnung für das Lösen der gestellten Aufgaben. Hinterher wurde das Thema Herbst nochmals von der Lehramtsstudentin Lisamarie Hirmer aufgegriffen. Sie bastelte mit den Kindern aus Pappe und Blättern herbstliche Bäume.

Ein Abend am Lagerfeuer war ein weiterer Höhepunkt des ersten Tages. Lisamarie Hirmer rundete den erlebnisreichen Tag mit dem Vorlesen  von Ausschnitten aus „Der kleine Nick“ ab. Still lauschten die Kinder der schönen Geschichte. „Wie wird die Geschichte wohl ausgehen?“, fragten sich die Kinder.

Am nächsten Tag hatte die Gruppe mit dem Wetter nur bedingt Glück. Man steuerte mit einem Bus Lohberg an. Nach dem Besuch der örtlichen Glashütte stand ein Besuch des Tierparks auf dem Programm. Beeindruckend war für viele die  Luchsmama und die heulenden Wölfe, welche der Klassenlehrer sogar bis an den Zaun anlockte. Hinterher fuhr die Klasse mit einer Bimmelbahn zum Kleinen Arbersee. Die Rundwanderung um den See war ein sehr harmonisches Erlebnis. Besonders beeindruckten die Wasserfälle. Der Blick auf die zwei Türme auf dem Arber war durch den einsetzenden Nebel und dem leichten Regen verwehrt. An die Höhe (1456 m) des Berges erinnerten sich die Kinder. Ein Busfahrer hatte eine originelle Merkhilfe gegeben: „Einen Einser hatte ich in der Schule nie erwischt! Aber Vierer, Fünfer und Sechser zur Genüge!“ Am Osthang verläuft übrigens die Grenze zwischen der Oberpfalz und Niederbayern.

Ein Bunter Abend rundete den erlebnisreichen Tag ab. Alle Programmpunkte hatten die Gruppen selbst erarbeitet. Lisamarie Hirmer las zum Abschluss des schönen Tages einen weiteren Ausschnitt vom „Kleinen Nick“ vor.

Viel zu schnell war mit dem Mittwoch der Tag der Abreise da. Konrektor Josef Schmaußer dankte der Heimleiterin Frau Fischer und ihrem Team für die aufmerksame und zuverlässige Betreuung während der drei Tage. Nun freuten sich die Kinder doch wieder auf ihre Eltern, Geschwister, Haustiere und die gewohnte Umgebung daheim.

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Die Kinder machten sich bereit, die Aufgaben des „Waldnachmittags“ zu lösen. Rechts die Betreuer, Lehramtsstudentin Lisamarie Hirmer und Klassenleiter KR Josef Schmaußer.

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Der Höhepunkt des Dienstages war der Ausflug nach Lohberg und die Wanderung um den Kleinen Arbersee. Besonders beeindruckte der kleine Wasserfall, der „zum Forschen“ einlud.