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Busschule und Schülerlotsenausbildung durch die Polizei

Richtiges Verhalten im Bus und an der Haltestelle hilft Unfälle vermeiden

Jeder Schulwegunfall ist einer zu viel. Deshalb war an der Grundschule Hirschau für die Erst- und Zweitklässler das Projekt "Bus-Schule" einen Vormittag lang Unterrichtsschwerpunkt. Die beiden Verkehrserzieher der Polizei, die Polizeioberkommissare Horst Strehl und Johann Treiber, informierten die Schüler der Klassen 1, 1/2 und 2 über das richtige Verhalten im Bus und an der Haltestelle. Zunächst vermittelten die beiden erfahrenen Verkehrserzieher theoretische Informationen in den Klassenzimmern. Später folgten dann praktische Übungen am und im Schulbus mit Busfahrer Helmut vom Busunternehmen Herrmann.

Die Polizeibeamten ermahnten die Kinder an der Haltestelle die Schultaschen geordnet hintereinander im Bushäuschen abzustellen. Spiele am Fahrbahnrand sind sehr gefährlich und verboten. Weitere wichtige Gesichtspunkte sind,  mit der Schultasche in der Hand ordentlich vor dem Bus anstellen und den Bus von vorne nach hinten der Reihe nach zu besetzen. Natürlich gehört das Anschnallen zu einer wichtigen Pflicht. Die Schultaschen gehören zwischen die Beine auf den Boden. Bremsübungen des Busfahrers demonstrierten, wie nicht richtig verstaute Schultaschen beim Bremsen wie Geschosse nach vorne fliegen.

Natürlich können Schubsen vor dem Bus und im Bus lebensgefährlich sein. Die Mädchen und Buben waren sichtlich beeindruckt und versprachen den Anweisungen Folge zu leisten.

Rektor Hans Meindl bedankte sich bei den Polizeibeamten, den Lehrkräften  und beim Busfahrer für die wichtige Ausbildung.

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POK  Horst Strehl übte mit den Kleinsten im "Schonraum Schulhof" das richtige Verhalten im Bus und an der Haltestelle.

 

Schülerlotsen immer enorm wichtig
Neue Schülerlotsen an der Mittelschule Hirschau kommen diesmal aus der 6. Klasse

Auch heuer wurde an der Mittelschule eine Schülerlotsenausbildung durchgeführt. Die beiden Verkehrserzieher der Polizei, die Polizeioberkommissare Horst Strehl und  Johann Treiber, führten die beiden 6. Klassen an ihre verantwortungsvolle Aufgabe heran .In einem zehnstündigen Kurs standen z.B. die Straßenverkehrsordnung und -zeichen auf dem Stundenplan . Ausnahmsweise nahmen die Mädchen und die Jungen der Klasse 6 an der Schülerlotsenausbildung teil, da an der Schule keine 7. Klasse mehr vorhanden ist. Alle bestanden die dazugehörende Abschlussprüfung.

Auch Themen, wie Bremsweg oder Fahrbahn- und Sichtverhältnisse, wurden anschaulich und ausführlich behandelt. Die beiden Klassenleiterinnen Klaudia Fuchs (Kl. 6 a) und Tina Koschemann (Kl. 6 b) unterstützten den Unterricht der beiden Verkehrserzieher. Schulleiter Rektor Hans Meindl zeigte sich über die Zwölfjährigen erfreut, dass sie über den Unterricht hinaus Einsatz für die Schule zeigen. Besonders an und vor der Schule liegen eventuelle Gefahrenquellen. Die Polizei übte mit den Schülern die Sicherung des Übergangs vor Ort und zeigte den frischgebackenen Lotsen auch, dass kein Auto auf den Sperrlinien an der Straße halten darf, um schnell Schüler aussteigen zu lassen. Das gefährde nicht nur das eigene Kind, sondern durch die entstehende Unübersichtlichkeit auch die Lotsen selbst.

 Sicherlich sei es auch ein Verdienst der Buslotsen, dass in den vergangenen Jahren kein Unfall mit dem Schulbus und beim Fußgängerübergang bei der Schule zu beklagen war. Das sei um bemerkenswerter, da mit dem Schulbus viele Ortsteile der Stadt Hirschau versorgt werden müssen.        

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Die Polizei übte mit den Schülern die Sicherung des Übergangs vor Ort und zeigte mögliche Gefahrenquellen auf.

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