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Klasse 4a auf Erkundung in Amberg

Die 4. Klasse der Grundschule Hirschau besuchte im Rahmen des Wandertages die Stadt Amberg. Zusammen mit Klassenleiter Konrektor Josef Schmaußer und Lehrerin Susanne Kasberger erkundete die Klasse die mittelalterliche Stadtbefestigung der einst „festesten Fürstenstadt“ (Bürgermeister Michael Schwaiger im 16. Jhd.). Beim Mauerdurchbruch beim Bahnhof vermuteten die Kinder eines der einst fünf Stadttore. Hier befand sich aber einst das Gasthaus „Auf der Wart“. Erst 1859, als die Ostbahn Amberg erreichte, schaffte man diese kürzeste Verbindung von der Altstadt zum neuen Bahnhof.

Besonders faszinierend fanden die Kinder die Geschichte um den „Doggnhansl“, einem Kleinkriminellen, der in einem Turm der Stadtmauer als Zeitvertreib „Doggn“ (ein altes Oberpfälzer Wort für Puppen) schnitzte. Der ehemalige Erzhafen vor der Stadtbrille erinnerte die Mädchen und Buben an den Ursprung des Reichtums der Stadt Amberg. „Flussabwärts Eisen, flussaufwärts Salz, das ist der Reichtum der Oberen Pfalz!“. Die Amberger wussten dies genau. Deshalb konnten die kleinen Stadterkunder in der Martinskirche auch, nahe am Hochaltar, rechts die Hl. Barbara, Patron des Bergbaus, und den Hl. Rupert, Patron des Bistums Salzburg, der Quelle des Salzreichtums, entdecken. Beim Sitz des Landratsamtes Amberg-Sulzbach im einst dritten Schloss der Wittelsbacher fiel den Kindern das Glockenspiel auf. Die 27 Glocken symbolisieren die 27 Gemeinden des Landkreises. Auch das Walfischhaus war einigen Hirschauer Kindern schon bekannt. Die Jonas-Legende aus dem Alten Testament begeisterte die Kinder mit den zwei anschaulichen Schnitzkunstwerken neben der Balustrade, die einst zum Trocknen der Erzeugnisse des Färbermeisters diente.

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Beim „Frauenschanzl“ befand sich einst die Furt über die Vils. Dieser Übergang wurde bereits vor über 1 000 Jahren von Fuhrwerken benutzt. Beim heutigen Steg über die Vils stellte sich die Klasse zum Erinnerungsfoto auf.