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Unvernunft bringt für die Klärwärter Mehrarbeit

Kl. 4der GS Hirschau informierte sich im Klärwerk der Stadt

Nach dem Thema Trinkwasser informierten sich vor kurzem die Kinder der 4. Klasse der GS Hirschau mit Klassenleiter KR Josef Schmaußer im Klärwerk der Stadt Hirschau über die Abwasserbeseitigung in der Kaolinstadt. Elektriker und Klärwärter Günther Rumpler führte die Klasse durch die Kläranlage. Stellvertretender Betriebsleiter Rainer Schertl stand ihm zur Seite.

Die Kinder hatten bereits im Klassenzimmer die theoretischen Grundlagen der Abwasserbeseitigung erarbeitet. Für den Gewässerschutz hatte die Stadt Hirschau bereits in den Jahren 1963 bis 1965 eine Kläranlage errichtet. Im Juni 1999 wurde die jetzige Kläranlage in Betrieb genommen. 42 km Kanalnetz von Steiningloh über Burgstall hat die Anlage zu bewältigen. Mit einem Feinsiebrechen holt man in einer ersten Stufe der mechanischen Reinigung die Grobteile aus dem ankommenden Schmutzwasser. Eine "Schautafel" machte den Kindern deutlich, welche Gegenstände unvernünftige Mitbürger ins Klo spülen. Ein

Sand - und Fettfang "fischt" die weiteren Problemstoffe aus dem Abwasser. Das Belebungsbecken mit einem Durchmesser von 22 m und fünf m Tiefe beeindruckte die Schulkinder besonders. Durch die umlaufende Belüfterbrücke wird das Abwasser zusätzlich umgewälzt, wodurch ein Absetzen des Schlammwassergemisches verhindert wird. Zum Schluss der Reinigungsphasen wird das Brauchwasser in den Mühlbach, früher sagte man "Vorfluter", geleitet. Der gesammelte Klärschlamm wird später der Verbrennung zugeführt.

 

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Mit einer "Schautafel" machte Klärwärter Günther Rumpler den Kindern deutlich, welche Gegenstände unvernünftige Mitbürger ins Klo spülen. Außer der entstehenden Mehrarbeit beschädigen z. B. Feuchttücher, Porzellan, Metallteile und Plastik die Arbeitsmaterialien.

 

 

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Ohne moderne Technik geht gar nichts. Klärwärter Günther Rumpler erklärte den Schulkindern den technischen Ablauf der Hirschauer Abwasseranlage.

 

 

 

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