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Von Hirschau bis Moskau ...
          ... für Kinder in Burkina Faso

Ein großartiges Zeichen der Solidarität mit ihren Altersgenossen in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder auf dem Globus, setzten die Mädchen und Jungen der Grund- und Mittelschule am vergangenen Freitag. „Lauf mit für Afrika“ lautete zum dritten Mal das Motto des Solidaritätslaufs, den die 180 Schulkinder auf Initiative des Lehrerehepaares Hildegard und Alois Feyrer anstatt eines normalen Wandertages absolvierten. Zusammen mit ihren Lehrkräften, Rektor Hans Meindl, Bürgermeister Hermann Falk und seinem Stellvertreter Josef Birner legten sie 1 837,450 Kilometer zurück. Das entspricht ziemlich genau der Strecke zwischen Hirschau und der russischen Hauptstadt Moskau. Die Kinder hatten für ihr Wanderprojekt selbst Sponsoren besorgt. Dank ihrer Spenden kam ein Betrag von 2 875 Euro zusammen. Die Summe wird für die „Projekthilfe Dr. Luppa“ gespendet und an Dr. Ulrich Siebenbürger übergeben.

Zum Auftakt hatte man sich in der Schulaula getroffen. Nach dem gemeinsam gesungenen, von der Flötengruppe der Klasse 3/4 begleiteten Lied „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten können das Gesicht der Welt verändern“, erläuterte Lehrer Alois Feyrer mit einer Bilder-Show die Situation der Kinder und Jugendlichen in Burkina Faso. Er stellte die „Projekthilfe Dr. Luppa“ vor, deren Vorsitzender seit 1996 Dr. Siebenbürger ist. Die Mädchen und Jungen der Klasse 1/2 stellten mit einem szenischen Spiel die Bedeutung eines Solidaritätslaufes vor. Dann machten sich die Schulkinder mit ihren Lehrkräften und den beiden Bürgermeistern auf zu ihrer sechs Kilometer langen Wanderung durch den Frühmesswald. Nach der Rückkehr konnten sich die Wanderer bei einem von den Eltern spendierten Buffet stärken. Zum Abschluss ging es auf den Schulsportplatz. Dort liefen die Kinder wie die Erwachsenen mit Begeisterung ihre 250-Meter-Runden. Sogar eine Reihe von Erstklässlern schaffte dadurch weitere sechs Kilometer. Rektor Hans Meindl freute sich über die gelungene Veranstaltung. Sie seien ein Beleg dafür, dass Gutes tun und sportliche Aktivitäten durchaus sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Sein Dank galt allen Beteiligten, insbesondere Lehrerin Hildegard Feyrer, die den gesamten Solidaritätslauf organisiert hatte.

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„Lauf mit für Afrika!“ Exakt 1 837,450 Kilometer legten die Schulkinder unter diesem Motto beim Solidaritätslauf zurück. Sie erwanderten bzw. erliefen so eine Spendensumme in Höhe von 2 875 Euro für die „Projekthilfe Dr. Luppa“. Aktiv mit dabei waren auch Bürgermeister Hermann Falk (r.), sein Stellvertreter Josef Birner (2.v.l.) und Rektor Hans Meindl (l.). Sein besonderer Dank galt Lehrerin Hildegard Feyrer (hintere Reihe 6.v.r.) für die perfekte Organisation.

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