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Mit vielen Aktivitäten dem teils schlechten Wetter getrotzt

Kl. 4 der GS Hirschau mit erlebnisreichem Schullandheimaufenthalt in Gleißenberg

Ereignisreiche und beeindruckende Tage erlebte die 4. Klasse der Grundschule Hirschau mit Lehramtsstudentin Lisamarie Hirmer und Klassenleiter KR Josef Schmaußer im Schullandheim Gleißenberg bei Furth im Wald. Im Mittelpunkt der Aktivitäten standen das Kennenlernen, die Festigung der Gemeinschaft, das Erleben der Heimat über die Stadtgemeinde hinaus und vor allem Naturerfahrungen.

Manche Kinder waren noch nie so lange vom Elternhaus getrennt und erlebten die erste Nacht mit dem berühmten Kribbeln im Bauch. Doch die meisten freuten sich nach dem Beziehen der Zimmer und der Einführung in die Hausordnung schon auf die ersten Aktivität, nämlich dem Waldnachmittag. Trotz des Nieselregens marschierten die in fünf Gruppen eingeteilten Kinder los und versuchten, die gestellten Aufgaben im Team zu erfüllen. So konnten die motivierten Mädchen und Buben ihre erworbenen Kenntnisse und Naturerfahrungen in der Praxis anwenden. Das machte den Kindern sichtlich viel Freude. Medaillen und kleine Preise waren die Belohnung für das Lösen der gestellten Aufgaben. Ein Bunter Abend schloss diesen ereignisreichen Tag ab. Fast alle Programmpunkte des Abends hatten die Kinder selbst erarbeitet. Lisamarie Hirmer las „zur Beruhigung“ noch den ersten Teil des „Pizzabäckers von Pisa“ vor. Still lauschten die Kinder der schönen Geschichte.

Am nächsten Tag hatte sich das Wetter stabilisiert, und man konnte mit einem Bus Lohberg ansteuern. Nach dem Besuch der örtlichen Glashütte stand ein Besuch des Tierparks auf dem Programm. Hinterher fuhr die Klasse mit einer Bimmelbahn zum Kleinen Arbersee. Die Rundwanderung um den See war ein sehr harmonisches Erlebnis. Besonders beeindruckten die Wasserfälle. Zweimal ließ sich sogar die Sonne blicken und gab den Blick auf den Großen Arber frei. Einige Kinder konnten sich noch an die Höhe (1456 m) erinnern. Ein Busfahrer hatte eine originelle Merkhilfe gegeben: „Einen Einser hatte ich in der Schule nie erwischt! Aber Vierer, Fünfer und Sechser zur Genüge!“ Am Osthang verläuft übrigens die Grenze zwischen der Oberpfalz und Niederbayern. Der höchste Punkt der Oberpfalz ist irgendein ein Punkt am Nordosthang des Arbers. Ein Abend am Lagerfeuer rundete den erlebnisreichen Tag ab. Einige Kinder waren zu mutig und gerieten beim Erkunden des dunklen Geländes in einen Gespensterparcours einer Gruppe aus den Nachbarzimmern. Die kleinen Forscher saßen anschließend ganz brav am Lagerfeuer. Lisamarie Hirmer las das Ende der Bildergeschichte vor. Zwei Kinder erzählten, dass sie den schiefen Turm in Pisa schon wirklich gesehen haben.

Viel zu schnell war mit dem Freitag der Tag der Abreise da. Konrektor Josef Schmaußer dankte Heimleiterin Sabine Aumüller und ihrem Team für die aufmerksame und zuverlässige Betreuung während der drei Tage. Nun freuten sich die Kinder doch wieder auf ihre Eltern, Geschwister, Haustiere und die gewohnte Umgebung daheim.

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Der Höhepunkt des Donnerstag war der Ausflug nach Lohberg und die Wanderung um den Kleinen Arbersee. Hinten 2. von links die Betreuerin Lisamarie Hirmer, rechts Klassenleiter KR Josef Schmaußer.

 

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Das Führen eines Tagebuches und das Schreiben einer Postkarte nach Zuhause gehörte am Abend zum Rahmenprogramm.

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