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Ganz schön schaurig, aber auch ganz schön gekonnt

Arbeitsgemeinschaft „Schwarzes Theater“ begeistert bei drei Aufführungen

Wozu Kinder bei entsprechender Anleitung fähig sind, durften Schüler und Gäste, darunter Kindergartenkinder und ein Seminar für Lehramtsanwärter, vor kurzem bei drei rappelvollen Aufführungen in der Gymnastikhalle an der Schule Hirschau erleben. Förderlehrer Dieter Albrecht hatte unter dem Motto „Ganz schön schaurig“ ein „Schwarzes Theater“ mit Musik und Tanz einstudiert. Seine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus 11 Kindern aus der 3., 5. und 6. Klasse, dazu zwei Ton- und Lichttechniker aus der 8. Klasse konnten  großen Beifall für ihre Leistungen einheimsen.

Dieter Albrecht hatte noch viele Helfer, damit die alte Gymnastikhalle zum Theater mit Tropfsteinhöhle und Wasserfall werden konnte. Ein Wasserrohrbruch bescherte eine schaurige Überraschung! Mit Hausmeister Sepp Strobl sorgte er z. B. für die Verdunkelung der Fenster und für eine notdürftige Reparatur des Wasserschadens. Fachlehrerin Elfriede Scharl sorgte für die entsprechende Dekoration und beim Auf- und Abbau von Bühne, Ton- und Lichttechnik, Bestuhlung halfen 5 Schüler der  8. Klasse. Die Lehrkräfte Hildegard Feyrer und  Alois Feyrer sorgten mit ihren Klassen für die passende musikalische Umrahmung. Schließlich leisteten die Mädchen aus den Klassen 5 und 6 mit ihrer Sportlehrerin, Lehramtsanwärterin Nadine Meier, mit einer „schaurigen Tanzeinlage“ ihren Beitrag für das Gemeinschaftswerk. Für den Abbau der Bestuhlung sorgten die Jungs der 7. Klasse mit ihrer Klassenleiterin Nadja Wendl.

Seit Anfang des Jahres erlernten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft die Grundlagen und Regeln des Schwarzen Theaters. So wirken z. B.langsame und ruhige Bewegungen im Schwarzlicht besser als schnelle und hektische Bewegungen. Auch das Basteln der Requisiten (Sockenpuppen, Monster, Skelette, Musikinstrumente, Namenskärtchen, -Schwarzes Theater ist Requisitentheater! – gehörte zur Vorbereitung auf die Auftritte. Als sich die Gruppe auf das Motto: „Ganz schön schaurig!“, geeinigt hatte, begann der Feinschliff mit Auswahl der Stücke und der passenden Musikuntermalung.

Die Arbeitsgemeinschaft studierte acht farbenfrohe Nummern ein. Neben den Spielszenen „der Albtraum“, „die Monsterband“ oder „die Hi-ha-Hexe“, fanden sich auch auch die anspruchsvollen Choreographien „Hände“ und „die fliegenden Noten“ aus der Regensburger Traumfabrik darunter. Besonders viel Applaus bekam der Klassiker „Mah-Nah-Mah-Nah“ aus der Sesamstraße, der mit selbstgebastelten Sockenpuppen gespielt wurde.

Förderlehrer Dieter Albrecht und Schulleiter Rektor Hans Meindl stellten noch die pädagogischen Absichten der Arbeitsgemeinschaft heraus. Dazu gehören u. a. Gruppenarbeit, Rücksicht aufeinander, gemeinsam etwas erarbeiten und ohne Hektik mit Ruhe arbeiten. Das Selbstwertstärkung wird durch die Präsentation gestärkt. Die Kinder zeigen sich, sind aber dabei doch „versteckt“.  Jeder ist Mitglied des Teams, jeder ist gleich wichtig, die Wirkung auf die Zuschauer wird durch alle Ensemblemitglieder erzielt. Die Kreativität der kleinen Darsteller wird anregt,  sie lernen neue Techniken kennen und das jahrgangsübergreifende Miteinander sorgt für ein gutes Schulklima.

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Die „Monsterband“ beim „Magischen Theater“ sorgte gekonnt für gruselige Effekte.
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Eine "zauberhafte Hexe“

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Viele Licht- und Farbeffekte verzauberten Groß und Klein.
 

Mehr Bilder im geschützten Bereich. <<< hier >>>

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Bericht und Bilder: Josef Schmaußer