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Immer Kind im Fokus

Gisela Strobl unterrichtet seit 40 Jahren an Schule Hirschau

40 Jahre Dienstzeit als Lehrerin, und noch dazu an einer einzigen Schule, das ist heute eine große Seltenheit. Dafür wurde Gisela Strobl bei einer Feierstunde an der Hirschauer Schule ausgezeichnet.

Schulrat Heinrich Koch wertete die 40 Jahre Gisela Strobls als Lehrerin als ein besonderes Jubiläum. Er erinnerte an ihren Vorbereitungsdienst in der Schule 1970 und meinte, dass sie damals sicherlich noch nicht gewusst habe, was auf sie zukomme. "Was sie sicher gewusst hat, ist, dass sie Lehrerin werden will, Kinder mag und ihnen etwas beibringen möchte", sagte der Schulrat.

Er blickte zurück auf den Wandel der pädagogischen Richtlinien und betonte, dass Gisela Strobl neben der Vermittlung von Inhalten auch der Vermittlung von Werten einen hohen Stellenwert zugemessen habe. "Bei ihnen steht das Kind als Einzigartiges und etwas ganz Besonderes im Fokus des Handelns. Sie haben durch ihren Einsatz, ihr Engagement und ihre Einstellung zu Bildung und Erziehung einen wertvollen Beitrag geleistet", zollte Koch der Jubilarin Dank und Anerkennung. Koch verdeutlichte, dass 40 Jahre Dienst als Lehrerin 20 Klassen zu führen und mehr als 1000 Zeugnisse zu schreiben bedeute. Er überreichte die Urkunde mit der Feststellung, dass Gisela Strobl das heutige Hirschau stark mitgeprägt habe.

Schulleiter Hans Meindl blickte vier Jahrzehnte zurück und erinnerte, dass die Schule Hirschau damals mit 848 Schülern eine Rekordzahl erreicht habe. Meindl lobte die vorbildliche Dienstauffassung von Gisela Strobl, da sie in ihren rund 8000 Schultagen fast nie krank gewesen sei. Er machte bewusst, dass 40 Jahre Dienst auch viele Elterngespräche und Beratungen bedeuten würden, die in Stunden kaum zu zählen seien. Strobl habe zwei Generationen an Schülern unterrichtet. Rein rechnerisch wäre auch eine dritte Generation möglich, was nicht nur einmalig für Bayern, sondern auch für ganz Deutschland wäre, stellte Meindl fest, der der Jubilarin für ihre Arbeit dankte. Auch Bürgermeister Hans Drexler dankte Gisela Strobl.

Abschließend wartete auf Gisela Strobl noch eine große Überraschung, denn die Schulleitung hatte mit Gusti, Stefanie und Sascha Böller tatsächlich eine Hirschauer Familie ausfindig gemacht, die in drei Generationen von Gisela Strobl unterrichtet worden war.

 
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