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Ein Kirschbaum im Hirschauer Schulgarten soll Symbol und Anregung sein –„fair-wandel dein Klima“ 
Katholische Landvolk Bewegung trägt fruchtbaren Gedanken zu den Schulkindern

Ein wichtiger Aspekt der kommenden Fastenzeit ist es, sich auf das Wesentliche zu besinnen und so dem Leben wieder ein Stück näher zu kommen. Einen Tag vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März suchte sich die Katholische Landvolk Bewegung im Diözesanverband Regensburg die Grundschule Hirschau als Multiplikator aus, um als kleinen Beitrag zur Klimaverbesserung einen Kirschbaum zu pflanzen. Bei strahlender Vorfrühlingssonne und begleitet vom Gesang von Kohlmeisen wurde im Schulgarten der Grund- und Mittelschule Hirschau beispielhaft für den ganzen Landkreis ein Kirschbaum gepflanzt.

Josef Regler, stellvertretender Vorstand im Diözesanverband Regensburg, hatte die Veranstaltung in Hirschau organisiert. Ihm zur Seite standen die KLB Krickelsdorf, vertreten u.a. durch die Vorsitzende Claudia Wiesmeth, Peter und Martin Schalk vom gleichnamigen Gartenfachbetrieb, sowie Hausmeister Sepp Strobl.

Lehrer Alois Feyrer mit seiner Flötengruppe und Konrektor Josef Schmaußer umrahmten mit ihren 4. Klassen die gelungene Veranstaltung. Der Baum gilt schon immer als Symbol des Lebens. Schulleiter Hans Meindl erinnerte an den ehemaligen Lehrer an der Schule Hirschau, Ekkehard Brühlschwein, der lange vor anderen nachhaltiges und „enkeltaugliches Handeln“ als Unterrichtsprinzip entdeckte und vorlebte. „Wir alle können unseren kleinen Beitrag zur Klimaverbesserung leisten“, so Hans Meindl „und damit sollen und können bereits Kinder anfangen und beitragen.“

Claudia Wiesmeth, Vorsitzende der KLB Krickelsdorf, ermunterte die Kinder, den gepflanzten Baum zu gießen und zu umhegen und ihm beim Pflanzen zuzusehen. Dies sei nur eine Pflanze für unseren Planeten, viele kleine „Umwelttaten“ sollten folgen.

Josef Regler erzählte, dass die Idee für die weltweite Initiative „Plant for the Planet“ von der Kenianerin Wangari Maathai stamme. Die KLB im Bistum Regensburg beteilige sich an der Baumpflanzaktion, da „eine Tat besser sei als tausend Worte“. Er ergänzte: „Die kleinen Dinge, welche die Menschen tun, zeigen Wirkung!“ Der stellvertretende Vorsitzende der KLB ermunterte die Kinder und deren Eltern, bei kurzen Strecken auf das Auto zu verzichten und so in den Familien mit gutem Beispiel voranzugehen. In Deutschland würden mehr als 200 Milliarden Autokilometer gefahren werden, um eine Strecke von einem Kilometer zurückzulegen.

 

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Der neugepflanzte Kirschbaum in Hirschauer Schulgarten soll Symbol und Anregung sein.
Gerade in der kommenden Fastenzeit sollen sich Erwachsene und Kinder wieder auf die Wichtigkeit des Umweltgedankens besinnen. „Tu was! Mach’ mit! Ändere dein Verhalten zum Positiven!“

Foto und Bericht: Josef Schmaußer