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Manager und Entwickler

Hans Meindl offiziell ins Amt als Hirschauer Schulleiter eingeführt

100 Tage ist Hans Meindl bereits als Leiter der Grund- und Mittelschule im Einsatz, jetzt wurde er in einer Feierstunde ganz offiziell in sein Amt eingeführt. Musikalisch begrüßt wurde er dabei von Alois Feyrer und Regina Rester aus dem Lehrerkollegium sowie von Hausmeister Sepp Strobl.

Schulrat Heinrich Koch erinnerte daran, dass nach der Verabschiedung des ehemaligen Schulleiters Albert Rösch in den Ruhestand die Regierung der Oberpfalz mit Unterstützung des Staatlichen Schulamts die Stelle mit Hans Meindl besetzt hatte: "Mit ihm kehrt ein Hirschauer Gewächs zurück, denn Hans Meindl hat von 1957 bis 1964 selbst die Hirschauer Schule besucht."

Koch machte klar, dass Schulleitung ein neuer Beruf mit einem neuen Rollenbild sei. Zum einen fungiere der Schulleiter als Manager, der die Funktionstüchtigkeit einer Schule sicherstelle. Zum anderen sei er auch Entwickler - mit dem Ziel, die Qualität einer Schule durch das Umsetzen bildungspolitischer Reformen kontinuierlich zu verbessern und ihr Profil zu schärfen: "Der Schulleiter ist demnach nicht mehr nur Manager oder Moderator, sondern vielmehr auch Initiator schulischer Prozesse mit einem weiten Aufgaben- und Anforderungsprofil." Es gehe sowohl um inhaltlich-zwischenmenschliche Bereiche als auch um Visionen wie Leitbilder - beides im Spannungsfeld zwischen amtlichen Vorgaben, Lehrkräften, Eltern und Schülern. Dies heiße, Situationen präzise zu analysieren, abzuwägen und klar nachvollziehbar zu entscheiden, immer den Einzelnen und das Ganze im Blick. Nach Kochs Ansicht eine sicher fordernde Aufgabe bei elf Klassen, 240 Schülern, über 20 Lehrkräften - und alles im Verbund. "Bewahren und Verändern sind elementare Führungsaufgaben, die nie eindeutig gelöst und im Kleinen wie im Großen immer neu entschieden werden müssen."

Bürgermeister Hans Drexler drückte seine Freude darüber aus, dass ein Hirschauer die Leitung seiner Heimatschule übernehme, und hob besonders die menschliche Art Meindls hervor. Der Gang zur Mittelschule sei geschafft - und damit sicher eine vernünftige Lösung gefunden. Er ließ wissen, dass die über das Konjunkturpaket II beantragte Förderung der energetischen Schulsanierung nicht berücksichtigt worden sei, versprach aber, diese schrittweise anzugehen, wozu neue Fördersätze auszuhandeln seien.

Grußworte folgten von Pfarrer Roman Breitwieser sowie dem ehemaligen Schulleiter Albert Rösch und Bruno Martin. Letzterer wies darauf hin, dass Erziehung bedeute, etwas aus den Kindern herauszuholen und nicht, etwas in sie hineinzugeben.

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