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„Die Zeit ist gekommen. Wir beginnen nun unser Leben nach der Schule!"

Entlassfeier für 25 Jugendliche an der Volksschule Hirschau

 „Endlich, vorbei, geschafft!?" Mit einer würdigen Feier verabschiedete die Volksschule Hirschau vor kurzem 25 Mädchen und Jungen aus der Schule. Schulleiter Rektor Albert Rösch fand bei seiner Abschlussrede neben ermunternden Worten auch kritische Töne für die scheidenden jungen Menschen. Der Fachlehrer für Sport, Heinz Ernstberger, er tritt in die Altersteilzeit ein, wurde nach 33 Jahren Dienst an der Volksschule Hirschau von Bürgermeister Hans Drexler im Namen der Stadt Hirschau geehrt und verabschiedet.

Die Flötengruppe der Klasse 4 b mit ihrem Klassenlehrer Alois Feyrer eröffnete die Feier. Konrektor Josef Schmaußer begrüßte die Gäste und gab das Wort an Schulleiter Rektor Albert Rösch weiter. Dieser drückte seine Hoffnung aus, dass die jungen Leute in der Schule „den nötigen Schwung für die nächsten Jahre" bekommen hätten. „Euch stehen nun viele Wege offen, ihr müsst sie nur wollen!" Die Firmen seien auf motivierte Hauptschüler angewiesen und suchten deshalb auch interessierte und lernwillige junge Menschen. Die Schule versuchte ein breites Fundament an Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zugrunde zu legen. Dazu kamen soziale Kompetenz und die Vorbereitung für das Arbeitsleben. „Nun bestimmt ihr die Strecke selbst!" Als langjähriger Religionslehrer der Klasse wünsche er, so Rösch, dass Werte für das Leben geschaffen worden seien und die Entlassschüler geborgen in der Hand Gottes liegen würden.

Bürgermeister Hans Drexler gratulierte den Jungen und Mädchen zum Start ins Berufsleben. Er wünschte alles Gute und hoffte, dass die richtigen Perspektiven für die Zukunft erarbeitet worden seien und alle ihren Weg machen würden.

Elternbeiratsvorsitzende Heike Fink gab den jungen Menschen mit auf den Weg, dass jeder seinen eigenen Weg finden möge und nun die Zukunft noch mehr selbst in die Hand genommen werden sollte. „Verliert euch nicht aus den Augen! Der Schulabschluss ist der Anschluss an das Leben!"

Nicole Pfisterer und Julia Berger aus der 9. Klasse, unterstützt von Musiklehrerin Kerstin Kiener trugen gekonnt das Stück „Halleluja" vor. Klassenlehrer Florian Fuchs fand neben lobenden auch kritische Worte für seine Entlassklasse. „Das Tempo der Veränderungen war früher überschaubarer. Das Beständige in der Klasse war u. a. auch der häufige Wechsel der Schülerzahl. Die Klasse musste sich immer wieder neu finden." „Die Herausforderungen des Lebens annehmen und noch mehr Eigenverantwortung tragen wird euere Devise für die Zukunft heißen müssen!", so Florian Fuchs. Der Prozess der Weiterentwicklung müsse stets weitergehen.

Niko Böpple sprang für den erkrankten Klassensprecher ein und sprach die Dankesworte der Entlassschüler. Als Jahrgangsbeste konnten Daniela Pecher (Notendurchschnitt 1,88), Nina Scholz (2,22) und Ramon Rodriguez (erkrankt) ausgezeichnet werden. Die Musikgruppe der Klasse 7 und 8 unter der Leitung von Kerstin Kiener schlossen die würdige Feier mit einem modernen Instrumentalstück ab, bevor die Schüler der 9. Klasse noch zu einem kleinen Imbiss luden.

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Als Jahrgangsbeste konnten Daniela Pecher (Notendurchschnitt 1,88), Nina Scholz (2,22) und Ramon Rodriguez (erkrankt) ausgezeichnet werden. Bürgermeister Hans Drexler, Elternbeiratsvorsitzende Heike Fink und Schulleiter Rektor Albert Rösch gratulierten zum Erfolg und überreichten Buchgeschenke.

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Von 25 Entlassschülerinnen und – schülern erreichten 24 einen erfolgreichen Abschluss. 18 junge Leute schafften den Quali. Acht Externe Mädchen und Jungen beteiligten sich an den Prüfungen.

 

33 Jahre das Aushängeschild für erfolgreichen Sport an der Volksschule Hirschau

Der Fachlehrer für Sport, Heinz Ernstberger, tritt nach 33 Jahren erfolgreichen Wirkens an der Volksschule Hirschau in den wohlverdienten Ruhestand. Aus diesem Grunde ehrte Bürgermeister Hans Drexler den beliebten Pädagogen, der „hervorragende Arbeit nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Stadt Hirschau geleistet habe." Seit 1976 bildete der vielseitig engagierte Sportlehrer „die Brücke von der Schule zu den Hirschauer Vereinen". Als ehrenamtlicher Hallenwart war Heinz Ernstberger auch maßgeblich bei der Planung für die vor zehn Jahren erbauten Mehrzweckhalle beteiligt. Viele Nachmittage habe der Sportlehrer auf verschiedenen Turnieren unterwegs und habe sich stets vorbildlich für die Schüler eingesetzt und konnte mit vielen Erfolgen und Pokalen den Namen Hirschaus oberpfalzweit bekannt machen. Die Volksschule Hirschau wird den beliebten Pädagogen im Rahmen einer eigenen Feier ehren und in die Altersteilzeit verabschieden.

 

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Der Fachlehrer für Sport, Heinz Ernstberger, tritt nach 33 Jahren erfolgreichen Wirkens an der Volksschule Hirschau in den wohlverdienten Ruhestand. Die Stadt Hirschau sprach im Namen von Bürgermeister Hans Drexler ihren Dank aus. Die Volksschule Hirschau, so Rektor Albert Rösch, wird den beliebten Pädagogen im Rahmen einer eigenen Feier ehren und in die Altersteilzeit verabschieden.

Foto und Bericht: Josef Schmaußer (schß)